Was tun, wenn sich die vermeintlich netten Bewohner der Wohnung als Mietnomaden entpuppen?

Es ist der Albtraum eines jeden Eigentümers einer Immobilie und Vermieters: Der Mietnomade. Dies sind Menschen, die sich zu Beginn bei der Anmietung als sehr nett und zuverlässig zeigen, bei denen man als Vermieter das Gefühl hat, dass sie genau die richtigen Mieter für die jeweilige Immobilie sind. Alle notwendigen Nachweise wurden erbracht und es kommt zur Unterzeichnung des Mietvertrages. Doch schon meist kurze Zeit später erweisen sich die vermeintlich netten Mieter als der blanke Horror. Sie zerstören die Wohnung oder das Haus, demolieren das Mobiliar zum Teil und die Einrichtungen, wie Türen, Zimmerwände und Böden. Am Ende machen sie sich mit Mietschulden unbemerkt aus dem Staub und hinterlassen das reinste Chaos in Form einer völlig verwahrlosten Immobilie.

Was tun, wenn sich die Mieter aus dem Staub machen?

Es ist grundsätzlich kein leichtes Unterfangen, wenn sich die Mieter als Nomaden erweisen, die mit gleicher Vorgehensweise Haus für Haus, Wohnung für Wohnung in Schutt und Asche zerlegt hinterlassen, die Miete prellen und unauffindbar erscheinen. Wie bekommt man als Besitzer der Immobilie zum Einen seine ausstehenden Mietschulden wieder und wie geht man zum Anderen vor, um auch die Kosten für die Instandsetzung und Sanierung der Immobilie zurück zu bekommen? Zudem möchte man auch in der Regel die Mieter für den Gesamtschaden verantwortlich machen können.

Denn Fakt ist, dass hierbei je nach Größenordnung und Dauer extrem hohe Kosten aufkommen können, die letztlich im Ernstfall oftmals allein beim Vermieter hängen bleiben. Um den Nomaden mit List und Tücke nachgehen zu können, sollte man sich keinesfalls in Eigenregie auf die Suche begeben, oder Observationen und Recherchen vornehmen. Aus rechtlicher Sicht, wie aber auch zum eigenen Interesse und Sicherheit ist es immer besser genau an dieser Stelle die Profis auf diesem Gebiet machen zu lassen. So kann man sehr gut hierfür eine Detektei beauftragen, die sich besonders bei der Such nach Personen bestens auskennt.

Man muss mit erheblichen Einbußen rechnen

Besonders die kalkulierten Einnahmen, die durch die Mieten im Monat aufs Jahr hochgerechnet wurde, fallen von jetzt auf gleich für viele weg. Sie können dann zwangsläufig in diesen Fällen
die Rendite erheblich beeinträchtigen. Kosten, die durch die Mieteinnahmen gedeckelt wurden, müssen auf andere Weise eingeholt werden. Das blanke Entsetzen und bittere Enttäuschungen sind die Folgen für Eigentümer. Zunächst muss in erster Linie die Immobilie so schnell wie möglich bewohnbar gemacht werden, damit sie wieder vermietet wird und die Einnahmen wieder fließen können.

Im Vorfeld auf Nummer sicher gehen können

Man kann nie wissen wen man genau vor sich stehen hat. Mietnomaden zeigen sich bei der Vorstellung und Bewerbung auf eine Wohnung oder Haus als sehr freundlich und zuvorkommend. Sie weisen sich aus und fügen zudem sogar auch alle angeforderten Formulare hinzu. Sie zahlen die Kautionen und auch sonst haben viele Vermieter niemals auch nur den Hauch einer Ahnung, dass hinter der vermeintlich netten Fassade der Teufel steckt. Mietnomaden gehen immer gleich vor. Ihre Taktik ist immer die gleiche und nicht selten stellt sich beim näheren Hinschauen der einzelnen Unterlagen heraus, wie bei der Schufa oder Einkommensnachweise und Co., dass diese schlichtweg gefälscht sind. Wichtig ist also, um dem Ganzen bestmöglich vorbeugen zu können, dass man sich wirklich genau vergewissert, unter Umständen auch nachforscht oder recherchiert, ob der angegebene Arbeitsplatz wirklich existiert und ob die Schufa tatsächlich der Wahrheit entspricht ist. Im Grunde also das Kleingedruckte ganz genau nachlesen und prüfen. Zudem auch beim Gespräch auf den Zahn fühlen können, wo der letzte Wohnort war, warum der Umzug und was sich der zukünftige Mieter von der Anmietung verspricht, wie seine Vorstellungen diesbezüglich sind und wie er auf verschiedene Regelungen reagiert und agiert.

Bekannte und Freunde involvieren

Auch Bekannte und Freunde an der Seite zu wissen, wenn die zukünftigen Mieter sich vorstellen ist nie verkehrt. So hat man bei späteren, vielleicht sogar gerichtlichen Auseinandersetzungen wichtige Zeugen im Boot. Aber auch schon allein, dass sie ebenfalls eine Meinung äußer können, Zweifel und Begründungen, den einen Mieter vielleicht noch nicht zu nehmen und sich für einen anderen zu entscheiden und vieles mehr. Manchmal reicht schon ein Bauchgefühl des Anderen, dass man am Ende richtig und nicht falsch liegt und sich der Alptraum Mietnomade erst gar nicht entwickeln kann.

Regelmäßige Kontrollen

Auch regelmäßige Kontrollen der Immobilie sind ein wichtiges Werkzeug, um Vandalismus erst gar nicht aufkommen zu lassen. Bei Mietrückständen sollte man auch sofort handeln und agieren.